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Rassebeschreibung

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Der Papillon

 

Der Papillon ist eine der beiden Varianten des kontinentalen Zwergspaniels.

 

Stehohren: Papillon = Schmetterling

Hängeohren: Phalene = Nachtfalter

Die kleinen lebendigen Schmetterlinge sind die perfekten Begleiter im Alltag. Aufgrund ihrer Größe kann man sie überall mit hin nehmen. Lernt ein Papillon dies von Anfang an, weiß er sich auch zu benehmen. Sie passen sich allen Lebenslagen an und lernen sehr schnell.

Sie sind immer fröhlich, aktiv und bereit zu spielen.

 

Geschichte:

Dieser kleine grazile Hund mit dem französischen Namen stammt aus Spanien. Sein vollständiger Name ist: EPAGNEUL NAIN CONTINENTAL / KONTINENTALER ZWERGSPANIEL.
Geschichtlich gesehen gibt es Papillons schon lange. Sie eroberten seinerzeit schon das Herz von Kaiserin Maria Theresia und ihrer Tochter Marie Antoinette, kein Wunder, denn der Papillon ist schlicht und einfach unwiederstehlich!
Auch auf Gemälden von Giotto, Tizian, Rubens oder Goya tauchten immer wieder Zwergspaniels auf.

 

Aussehen:

Der Papillon ist ein kleiner zierlicher Hund, der aber nicht so zerbrechlich ist, wie er wirkt.Typisch sind die großen Schmetterlingsohren und das lange seidige Haarkleid. Im Gesicht, an den Vorderseiten der Läufe und unterhalb des Sprunggelenks ist das Fell kurz, ansonsten mittellang bis lang. An den Hinterbeinen bildet sich eine sogenannte „Hose“, an der Brust eine schöne Krause und an der Rute werden die Haare sehr lang. Auch wenn es nach viel Pflegeaufwand aussieht, wöchentliches bürsten und kämmen genügt vollkommen, da das Fell nicht zum Verfilzen neigt. Dies liegt auch daran, dass der Papillon keine Unterwolle hat. Der Papillon hat Großteils weißes Fell mit bunten Abzeichen. Es gibt ihn in den Farben: weiß- schwarz, weiß – zobel, weiß- rot und tricolor. Erwünscht ist eine Blesse am Kopf, die das typische Schmetterlingsgesicht unterstreicht.Der Körperbau ist annähernd quadratisch, wobei der Papillon ein wenig länger als hoch ist. Die Rute wird geschwungen über dem Rücken getragen und ein Papillon soll sich frei und elegant bewegen. Das erweckt manchmal den Anschein als würden sie über dem Boden schweben. Es lässt sie auch manchmal ein wenig eingebildet wirken, was bei manchen vielleicht gar nicht so falsch ist. Ein Papillon weiß genau, wie schön er ist!

 

Charakter:

Trotz seiner Feinheit ist der Papillon ein sehr wachsamer, mutiger und unternehmungslustiger Hund. Er ist intelligent und gehorsam, lustig und verspielt. Allerdings steckt in diesem Winzling auch eine tüchtige Portion Eigensinn.

Wer einen Papillon als Lebensgefährten wählt, der fängt sieben Fliegen auf einen Streich. Der kleine Hund ist ein ausdauernder Läufer, intelligent, gelehrig, bildhübsch, gesund und hat bei vernünftiger Haltung eine hohe Lebenserwartung. Harmoniebedürftigkeit und Anhänglichkeit sind ebenso typische Merkmale des Papillons wie Anpassungsfähigkeit und Wachsamkeit.

Der Zwergspaniel ist gut erziehbar und grundsätzlich passt sich das Schmetterlingshündchen jeder Situation ohne Schwierigkeiten an. Er geht, wenn er zeitgerecht daran gewöhnt wird, gern auf Reisen und ist in einer kleinen Einzimmerwohnung ebenso glücklich wie in einem großen Haus mit Garten, sofern er von seinen Menschen genügend Liebe, Zuwendung und Geborgenheit erfährt.

Ein Papillon versteht sich auch mit anderen Haustieren prächtig und wenn man ihm einmal klargemacht hat, was er darf und was nicht, so wird sich das intelligente Kerlchen dies in der Regel auch merken.

Bei artgerechter Haltung hat der Papillon eine recht hohe Lebenserwartung. Mit Leichtigkeit kann er über 12 Jahre werden, viele erreichen auch ein Alter von 15 bis 16 Jahren. Ein Papillon ist ein kleiner, aber doch ein ganzer Kerl. Er ist nicht nur ein sensibler Familienhund, der die ganze Familie innig liebt, sondern durchaus auch ein robuster, selbstbewusster Begleiter. Es gibt nicht selten Zwergspaniels, die erfolgreich eine Gebrauchshundeprüfung ablegen oder aber sich mit Bravour beim Agility behaupten. Auch dem liebebedürftigen und anschmiegsamen Papillon müssen in der Erziehung ganz konsequent Grenzen gesetzt werden, wenn er seinen Leuten nicht auf der Nase herumtanzen soll.

Ein ganz typisches Wesensmerkmal des Zwergspaniels ist auch sein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen. Er ist fröhlich, wenn seine Besitzer fröhlich sind und traurig, wenn sie traurig sind. Selbst mit Kindern verstehen sich Papillons hervorragend und sind bei jedem Spiel dabei, solange die Kinder sich richtig verhalten und den kleinen Sonnenschein nicht als Plüschtier betrachten. Krach und Streit sind dem kleinen Spaniel aber ein Gräuel, denn nichts braucht er mehr als eine harmonische und liebevolle Umgebung


Gesundheit:

Der kontinenalte Zwergspaniel ist zum Glück eine sehr gesunde Rasse. Es gibt zwei bekannte Erbkrankheiten, die aber in anerkannten Vereinen seit langem bekämpft werden. PL (Patella Luxation = Kniescheibenluxation) und PRA (progressive Retina ... = Veränderung der Netzhaut, die zum Erblinden führt). In Österreich, Deutschland und der Schweiz werden von seriösen FCI-Züchtern nur Hunde ohne PL und PRA zur Zucht eingesetzt.

 

Lebenserwartung:

Papillons haben eine Lebenserwartung von ca. 12 bis 14 Jahren, wobei es auch Vertreter gibt, die noch deutlich älter werden.

 

Farbschläge:

Eine Übersicht über die Farben beim Papi findet ihr hier.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 21. Juli 2010 um 03:46 Uhr  

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